Die angelieferte Rohware wird mit Hilfe von Brechern auf unter 50 mm zerkleinert und in Chargentrocknern (doppelwandige mit Dampf beheizte Sterilisatoren) sterilisiert und getrocknet. Danach wird das tierische Fett mittels Schneckenpressen abgepresst, im Dekanter und Separator gereinigt und bei 85 °C in Tanks gelagert. Der anfallende Feststoff (Schilfer) wird im Schilferbrecher zerkleinert, in der Hammermühle zu Fleisch- und Knochenmehl (MBM) vermahlen und über Kontrollsiebe zu den Verlade- bzw. Lagersilos transportiert.

Das produzierte Tierfett wird vorwiegend in der Biodieselerzeugungsindustrie sowie für die Energieerzeugung verwendet.  Fleisch- und Knochenmehl (MBM) wird zur Gänze in der Zement- und Entsorgungsindustrie thermisch verwertet. Dadurch können fossile Brennstoffe wie Heizöl schwer und Kohle ersetzt werden.